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Geschichte

                                                      Unser ältester Pokal                                                          

                                                               Unser ältestes Abzeichen

Abzeichen

Eilslebener Sportverein 1880

 

Verfolgen wir die geschichtliche Entwicklung Eilslebens, so können wir feststellen, dass sich im Laufe der Jahre eine Reihe von Vereinen gebildet haben. Zu den größ­ten und wohl auch beständigsten Vereinen gehört der Eilsleber Sportverein. Seit seinem Bestehen hat er einige Male seinen Namen geändert.

Begonnen hatte es am 13. Juli 1880. Eine Gruppe sportbegeister­ter Eilsleber Männer gründete den Männer-Turn-Verein, kurz MTV. Dem Namen nach wurde überwiegend geturnt. Doch die Interessen der Sportbegeisterten gingen bald verschie­dene Wege. Die Abteilung Fußball trat immer mehr in Erscheinung. Folgerichtig entstand im Jahre 1910 ein neuer Vereinsname. Man nannte sich jetzt "Sportclub Eilsleben 1910".

Parallel dazu hatte sich dann ein zweiter Sportverein gebildet: der Arbeiter-Turn-Verein. Auch hier wurde nicht nur geturnt, eine Boxstaffel und eine Handballabteilung gehörten zu diesem Verein.

Im Juni 1926 wurde in Eilsleben ein Schwimmclub gegründet, zu dem auch eine Mädchen- und Knabenabteilung gehörte.

Den persönlichen Aufzeichnungen von Rektor Semler können wir entnehmen, dass auch an der Schule reichlich Sport ge­trieben wurde. Die Sportjugend Eilsleben nahm seit 1925 regel­mäßig an den Reichsjugendwettkämpfen (jährliche Durchführung) teil. Diese Wettkämpfe wurden vor allem in der Leichtathletik durchgeführt, wobei besonderes Augenmerk auf die Staffel­wettkämpfe gelegt wurde. Als Mannschaftssport wird der Völkerball erwähnt.

Mit der Machtübernahme Hitlers wurden neben dem Verbot vieler Parteien auch die Sportvereine verboten. So ereilte dieses Schicksal den Arbeiter-Turn-Verein 1933 und den Männer-Turn­Verein 1935.

Alles, was sich nun im Bereich des Sportes abspielte, war der nationalsozialistischen Macht unterworfen.

 

Das Sportgeschehen in Eilsleben von 1945 bis 2010

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete sich bereits im Juni 1945 ein Hauptsportrat in Berlin.

Der Grundsatz dieses Rates war die Bildung von Sport­ämtern in den Stadtbezirken und die Schaffung kommunaler Sportgruppen.

Nachdem 1946 die Jugendorganisation (FDJ) und der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) gebildet worden waren, übernahmen die beiden Organisationen die Schirmherrschaft über den sich am 1.Oktober 1948 kon­stituierenden Deutschen Sportausschuß. Aus diesem Sportausschuß entwickelte sich im Laufe der Jahre der am 27. und 28. April 1957 gegründete Deutsche Turn- und Sportbund - DTSB.

Diese politisch-ideologische Sportbewegung hatte na­türlich auch ihren Einfluss auf die Entwicklung des Sports in Eilsleben. Als 1950 der Deutsche Sportausschuß die Reorga­nisation der Sportbewegung in der DDR beschloss, ging am 9. März 1951 aus dem Sportverein "Fortuna" Eilsleben die Betriebssportgemeinschaft (BSG) "Lokomotive" Eilsleben hervor. Damit war die Deutsche Reichsbahn zum Trägerbetrieb des Eilsleber Sports geworden.

Als die BSG (Betriebs-Sportgemeinschaft) Lokomotive Eilsleben gegründet wurde, begannen gemeinsam mit den Schulen erfolgreiche Perioden für den Verein. Auch einige erfolgreiche Spitzensportler gingen daraus hervor: Veronica Stabs - DDR-Meisterin über 100 Meter, Günter (Dickus) Weimann, Fußball-Nationalspieler, und Herbert Hüttl wurde DDR-Meister im Hochsprung. Sie zeigten neben vielen weiteren Titelträgern auf Bezirks- und Kreisebene, was durch eine kontinuierliche sportliche Förderung in den Vereinen erreicht werden kann.

 

 

Zur BSG “Lok” Eilsleben gehörten die Sektionen: Fußball, Leichtathletik, Turnen,

Tischtennis und Handball.

 

Die Sportlichen Leiter wie die Sportfreunde Kuppka (bis 1951), Müller (1951 bis 1954), Radetzkie (1954 bis 1958), Elfert (1958 bis 1960), Mundt (1960 bis 1968) sowie Konstantin Koschyk, Egbert Scheffler oder Walter Koschyk, versuchten mit mehr oder weniger Erfolg, den Sportbetrieb in die richtigen Bahnen zu lenken. Ihnen standen Sportfreunde der ersten Stunde zur Seite wie: Otto Schoof, Helmut Gebert, Fritz Hobohm, Werner Sporalski, Konrad Matzel, Reimer Petrasch, Ernst Siegel, Bruno Ratajczak, Werner Bollmann und Werner Andrae, um nur einige zu nennen. Sie und viele andere mehr, haben als Funktionäre oder als Aktive zur Entwicklung des Sports bei­getragen.

Es entstanden weitere Sektionen. Neben dem Fußball die Sektionen Handball (Großfeld), Turnen, Leichtathletik, Schwimmen und Ringen.

Während sich die 1946 gegründete Damenhandballmannschaft etwa zehn Jahre am Spielbetrieb beteiligte, brachte es die Männermannschaft nur auf zwei Jahre. In den darauffolgenden Jahren war es vor allem die weibliche Jugend, die den Hand­ball aufrecht hielt.

In den 50iger Jahren konnten die Schwimmer unseres Ortes eine Reihe von Erfolgen verbuchen. Zum Beispiel 1953 bei den Kreismeisterschaften im Schwimmen, bei denen Waldemar Geißler über 100 Meter Brust den 3. Platz und Anneliese Gebert über 50 Meter Rücken den 1. Platz belegten. Hanna Brekel kam beim Kopfweitsprung mit 10,55 Meter auf den 3. Platz. Waldemar Geißler und Helmut Gebert vertraten eilsleben auch erfolgreich bei weiteren Wettbewerben. Beim Altersklassenschwimmen 1960 in Berlin schwammen sie in ihren Disziplinen auf erste Plätze.

Es waren vor allen Dingen Waldemar Geißler und Helmut Gebert, die den Schwimmsport bei den Eilsleber Kindern und Jugendlichen populär machten. Zu den Aktivsten Mitgliedern der Sektion Schwimmen und Wasserball gehörten neben diesen beiden noch Günther Schultz, Fritz Görges, Fritz Hildebrandt, Klaus Reetz, Eberhard Dehnert, Erhard Sauer, Ingo Schultz, Ullrich Görges, Inge Ludwig, Hanna Reinhold und Ingrid Niemann.

Die Entwicklung der Sektion Leichtathletik ging von der Jugend aus. Nach dem einige ihr Interesse an der Leichtathletik be­kundet hatten, konnte die Sektion 1958 gegründet werden. Obwohl der Sportlehrer Werner Andrae schon als Übungsleiter beim Turnen tätig war, übernahm er auch die Leichtathletik als Übungslei­ter. Zu den ersten Aktiven gehörten Klaus Becker, Hans-Jürgen Kaup, Hilmar König und Rudi Stange. Allen ein Vorbild in dieser Zeit war der Langstreckenläufer und Speerwerfer Franz Putz. Mit dem Hinzukommen des Sportfreundes Otto Ostehr vom SC Aufbau Magdeburg in die hiesige Gemeinde erlebte die Sektion Leicht­athletik einen weiteren Aufschwung, konnte er doch als jahrelanger Aktiver seine ganze Erfahrung in die Waagschale werfen. Aus den an Leichtathletik interessierten Jugendlichen wurden gut durchtrainierte Athleten. Ihre Erfolge bestätigen es, und Namen wie Renate Weimann, Edeltraud Unverricht, Lutz Ende, Werner Pichl, Rudi Ruppert, Rolf Strumpf, Gerhard Schö­ninger, Kurt Schmiedl, Günther Müßig, Hans-Otto Blick und Herbert Hüttl waren aus der Leichtathletik nicht mehr weg­zudenken. Sie sollen stellvertretend für alle Aktiven den Stellenwert der Leichtathletik in unserer Gemeinde und da­rüber hinaus aufzeigen.

Einige Beispiele werden dies verdeutlichen.

(Aus der "Chronik der Sektion Leichtathletik der BSG Loko­motive Eilsleben" von Otto Ostehr)

Die ersten Erfolge der Sektion:

Als wir eine Einladung von der SV "Lokomotive" zu den Bezirks­meisterschaften in Blankenburg/Harz erhielten, war dieses der Anlass zu dem ersten großen Start.

Hier nun die Aktiven und ihre Ergebnisse beim ersten großen Start zu den Bezirksmeisterschaften der SV "Lokomotive" in Blanken­burg/Harz am 12. und 13. September 1959.

Die 4x4 Staffel der männlichen Jugend A belegte Eilsleben den 3. Platz.

Sportfreundin Edeltraud Unverricht siegte im Weitsprung und wurde Bezirksmeisterin.

Der Sportfreund Rudi Stange belegte den 2. Platz im 1000 m-Lauf.

 

Sportfreund Werner Andrae stand der Jugend nicht nach. Im Ku­gelstoßen belegte er den 3. Platz. Beim Speerwerfen kam er auf den 5. Platz.

Im Weitsprung und 100-Meter-Lauf wurde der Sportfreund Otto Ostehr mit 5,94 m bzw. 12,0 sec. Meister der SV-Lokomotive.

Renate Weimann siegte im Kugelstoßen mit 7,59 m und wurde Meisterin der weiblichen Jugend B.

Die 3x1000 m-Staffel belegte den 2. Platz der männlichen Jugend B.

Herbstlauf im November 1959 im Volkspark in Wanzleben:

Die Erfolge von Blankenburg im September hatte bei den Aktiven wieder neue Trainingsimpulse ausgelöst. Mit großem Interesse be­reiteten sie sich auf den Herbstwaldlauf vor, der im No­vember im Volkspark in Wanzleben ausgetragen wurde. Es sollte der erste Start unserer Leichtathleten im Kreis werden.

Hier einige Ergebnisse:

Schüler B 200 m:

1. Jörg Oppermann, 2. Hans-Karl Flucke, 3. Werner Pichl (alle Lok Eilsleben).

In verschiedenen Laufdiziplinen mit am Start unter anderen:

Hans-Peter Pfahl, Rolf Strumpf, Rolf Hamel, Heidi Kalitzki, Sigrid Schmidt,

Renate Weimann, Rudi Stange, Kurt Schmiedl, Hilmar König, Gerhard Schöninger, und Rudi Ruppert.

26 Meistertitel erkämpften die Eilsleber Athleten bei den Kreismeisterschaften 1960.

Bei diesen ersten Meisterschaften erkämpften gleich fünf, drei und zwei Meistertitel: Hans-Otto Blick, Rudi Stange und Wolfgang Hoffmann.

Bei den Männern waren es die Sportfreunde Günther Müssig mit zwei, Otto-Heinz Ostehr mit sieben und Gerhard Schöninger mit drei Meistertiteln. Renate Weimann errang bei den Meisterschaften der Berufsschulen ebenfalls sechs Meister­titel. 18 Lok-Sportler stellten den Stamm der Kreisauswahl beim 1. Bezirkslandsportfest am 9. und 10. Juli 1960 in Osterburg (Altmark). Insgesamt konnten die Eilsleber neun Medaillen erkämpfen, davon drei Goldmedaillen.

Die Gewinner der Goldmedaillen waren: Renate Weimann im Speerwerfen, Hans-Otto Blick über 100 m und Otto-Heinz Ostehr im Stabhochsprung.

Renate Weimann hatte mit 31,30 m im Speerwerfen die Norm zu den DDR-Landsportmeisterschaften in Schwerin erreicht.

Dort errang sie mit 31,70 m im Speerwerfen die Silbermedille.

Anfang der 60iger Jahre existierte in Eilsleben auch eine Sektion Ringen.

Dass auch diese Athleten Erfolge zu verbuchen hatten, davon zeugt zum Beispiel, dass 1962 die Ringermeisterschaften in Eilsleben durchgeführt wurden.

Für Eilsleben starteten Hans-Heinrich Bock­woldt, Peter Kämz und Eckehard Miehe. Zu ihren Gegnern zählte sogar ein Teil der DDR-Spitzenklasse. 1973 wurde die Sektion von der SSG "Dynamo" Übernommen.

Eine weitere Sektion des heutigen ESV ist die Abteilung Volleyball.

1976 wurde die Abteilung Volleyball gegründet. Auch wenn die gegenwärtig über 40 Mitglieder ihre Vergleichswettkämpfe nur im Freizeitbereich austragen, so befinden sich in den Reihen der Volleyballer viele engagierte Sportfreunde, von denen einige schon seit ewigen Zeiten Mitglied des Vereins sind. Die Abteilung unterteilt sich in drei Gruppen, die un­ter der Leitung des Sportfreundes Klaus-Dieter Fuhrmann stehen.

Die Mitgliederentwicklung zeigte in den ersten Jahren einen steten Aufschwung und erreichte 1970 den bis dahin höchsten Stand von 330 Mitgliedern. 2014 sind es über 400 MItglieder in zehn Abteilungen.

Mit der Gründung der SSG "Dynamo" 1973 verringerte sich die Mitgliederzahl der BSG "Lok" rapide und erreichte 1975 ihren tiefsten Stand von 121 Mitglieder.

 

Da die SSG "Dynamo" sich im wesentlichen dem Schulsport, vor allem in den Bereichen Leichtathletik, Schießsport, Turnen, dem Kraft- und Kampfsportarten widmete, waren es überwiegend Schüler und Lehrer, die der SSG beitraten.

Die BSG "Lokomotive" Eilsleben, bestand ur­plötzlich nur noch aus einer Sektion, der Sektion Fußball. Jetzt war die BSG gefordert und hatte die schwere Aufgabe, die Initiative zu entwickeln, um neue Sektionen zu gründen. Diese Aufgabe war nicht einfach, und nur allmählich begann die Mitglieder­zahl zu steigen.

Den größten Zuwachs hatte die älteste Sektion, die Sektion Fußball. Bis 1978 war es den Übungsleitern und Be­treuern gelungen, in allen Altersklassen eine spielfähige Mannschaft aufzubauen.

Mit Unterstützung einiger Betriebe des Ortes war es der BSG auch gelungen, den Freizeitsport zu aktivieren, wie zum Beispiel im Volleyball (Männer) und in der Gymnastik (Frauen).

Belebt wurde die gesamte Sportszenerie in der DDR durch die Möglichkeiten, das Sportabzeichen "Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat" in Gold, Silber und Bronze ablegen zu können. So wurde jede sich bietende Gelegenheit wie Sportfeste der BSG oder Betriebssportfeste genutzt, um eine breite Massensportbewegung zu erlangen.

Zu den bis 1980 bestehenden drei Sektionen Fußball, Volley­ball und Freizeit- und Erholungssport kam am 26. Oktober 1980 die Sektion Pferdesport mit 16 Mitgliedern und ihrem Vorsitzenden Eberhard Manthey dazu. Den Pferdesportlern und der LPG Eilsleben war es zu verdanken, dass der Eilsleber Schützenplatz - den die Bürger bis dahin wegen der mangelhaften Müllabfuhr als Müllkippe nutzten - wieder kultiviert und zu einem turnierfähigen Reitplatz hergerichtet wurde.

Am 23. März 1981 wurde die Sektion Tischtennis aus der Taufe gehoben und so können wir im Rechenschaftsbericht anläßlich der Wahl der BSG-Leitung am 28. Oktober 1983 lesen:

"Wir können heute berichten, daß unsere BSG wieder aus 5 Sektionen - dem Fußball, dem Reitsport, der Gymnastik, dem Volleyball und dem Tischtennis und aus zwei Sportgruppen, der allgemeinen Kinder­sportgruppe und den Turnerinnen besteht. Unser Mitgliederstand beträgt 269 Mitglieder gesamt mit 139 Kindern und Jugendlichen ... Gute bis sehr gute Ergebnisse erreichte die Sektion Fußball und wurde dafür mehrmals als vorbildliche Sektion ausgezeichnet. Dazu trugen auch die errungene Kreismeisterschaft, der Pokalsieg und der Aufstieg der 1. Mannschaft (80/81) in die Bezirksklasse sowie die Einzeltitel als Kreismeister, Pokalsieger bzw. Spar­takiadesieger im Nachwuchsbereich bei."

Die Sektion Pferdesport hatte in ihrer jungen Laufbahn ebenfalls beachtliche Erfolge errungen und bis 1986 schon zwei Reitsport­veranstaltungen durchgeführt.

Als die BSG "Lokomotive" Eilsleben am 9. März 1986 ihren 35. Geburtstag feierte, wurden die Leistungen in der "Volks­stimme" gewürdigt:

 

"Lok" wurde 35 Jahre alt

 

Zahlreiche Pokale, Urkunden und Dokumente, anläßlich des 35jährigen Bestehens der BSG Lokomotive Eilsleben ausge­stellt, zeugten davon, daß man in Eilsleben seit Gründung der BSG ein reges Sportleben pflegte.

Einen Namen hatten zum Beispiel die Turner, beachtliche Leistungen zeigten die Leichtathleten, und mit Eifer kämpf­ten immer die Fußballer. Heute sind auch Volleyballer, Tisch­tennisspieler und zur Freude vieler Eilsleber die Pferdesportler sehr aktiv. Als Trägerbetrieb leistet der größte Betrieb des Ortes, die Deutsche Reichsbahn, entsprechende Unter­stützung.

BSG-Vorsitzender Walter Koschyk erinnerte in seinem Rück­blick an Höhen und Tiefen in der BSG. 1970 war die höchste Mitgliederzahl mit 330 Sportlern zu verzeichnen. Fünf Jahre später waren es nur noch 121, doch die Bemühungen der Ak­tivsten zahlten sich aus. Jetzt gibt es neben den Sektionen noch zwei allgemeine Sportgruppen, die Mitgliederzahl stieg wieder auf 315.

Zur Bilanz einer BSG gehören natürlich auch die sportlichen Erfolge.

 

So spielten die Fußballer Ernst Sacher, Günter Weimann, Walter Koschyk Bernd Feuerriegel ,Helmut Thiede und Bernd Rademacher über den Kreis­maßstab hinaus in Auswahlmannschaften oder höherklassig.

Im Schießen kam Herbert Geißdörfer zu Meisterehren.

Die Erfolgreiche Tätigkeit der Sektion Turnen trug auch zur Ehrung ihres langjährigen Leiters Werner Andrae mit dem Titel "Meister des Sports" bei. In der Leichtathletik wurde Herbert Hüttl DDR-Meister im Hochsprung.

Die Leistungen der Sportler waren aber auch nicht im Alleingang zu erreichen. Betriebe und Einrichtungen des DTSB, die Schule, besonders die drei Dienststellen der Deutschen Reichsbahn und die ehemalige Zuckerfabrik waren wertvolle Förderer. Einen Dank richtet die BSG an alle, die halfen. Natürlich hat man auch Pläne für die weitere Entwicklung der Sportstätten. Dazu braucht man erneut Unterstützung und natürlich noch mehr Mit­glieder aller Altersstufen.'

Wer das Sportgeschehen, vor allem seit der Gründung der BSG "Lok" in Eilsleben verfolgt hat, wird immer wieder mit Namen konfontriert, welche sich oft wiederholen. Und das aus gutem Grund. Waren es in den ersten Jahren die Namen Otto Schoof, Helmut Gebert, Fritz Hobohm, Werner Sporalski, Konrad Matzel, Reimer Petrasch, Ernst Siegel, Bruno Ratajczak oder Werner Bollmann, die als Aktive oder Betreuer tätig waren, so sind es in den darauffolgenden Jahren die Namen: Edeltraud und Walter Nürnberger, Konstantin und Walter Koschyk, Dietrich Lahmann, Viktor Jekal, Manfred Engelmann, Klaus-Dieter Fuhr­mann, Eberhard Manthey, Henning Decker, Ralf Sacher, Ria Reetz und Ute Stelmaszyk, die sich hervortaten.

Vergessen wir aber auch nicht die Sportfreunde, die sich um die Pflege des Sportgeländes und der Sportgeräte kümmerten wie z. B. Josef Popiolek und Heinz Hädelt sowie Wolfgang Brennecke.

Natürlich gibt sich die BSG-Leitung mit ihrem Vorsitzenden Walter Koschyk mit dem bisher Erreichtem nicht zufrieden. Um den Breitensport noch mehr zu beleben, wird schon am 22. Mai 1986 mit Vertretern aus der Gemeinde über die Er­richtung einer Tennisanlage verhandelt. Diese Anlage sollte auf dem Brachgelände der Familie Gurschke, in der Nähe der Sportplatzanlage, angelegt werden.

Das Projekt konnte jedoch nicht realisiert werden.

Dafür ein anderes. Mitte der 80ziger sollte der Neubau eines KfL in Eilsleben entstehen. Die dafür geplante Bauarbeiter-Unterkunft wurde auf Initiative vom Vorsitzenden der BSG ,Walter Koschyk,

gebaut. So endstand bis 1989, mit unzähligen Aufbaustunden der Sportler, das heutige Sporthaus

mit Umkleideräumen,Sanitäranlagen,Clubraum,Kegelbahn und einer Gaststätte.

 

Sektion Turnen

 

(Aus den Aufzeichnungen von Werner Andrae von 1960 - 1967).

Die Sektion Turnen besteht in der Sportgemeinschaft BSG Loko­motive seit den 50iger Jahren.

1960 hatte die Sektion 114 Mitglieder davon 101 Kinder, sechs Ju­gendliche und sieben Erwachsene. Daraus erkennen wir, daß sie;;sich zah­lenmäßig stark entwickelt hat.

Aus dem sporadischen Turnen vergangener Jahre entwickelte sich durch systematische Übungsstunden eine Sektion, die bald zur führenden im Kreisgebiet wurde.

Als Übungsleiter, neben Werner Andrae, stellten sich bei den Mädchen die Sportfreundinnen Franz, Lesse und Schulz, später Kupitz, Treiber, Siedentopf und bei den Jungen Schöninger und Belcot zur Verfügung, später Kiebel ,Lippner und Fuhrmann.

So wurden bei den Kreismeisterschaften 1960 der Schüler von sechs vergebenden Mannschaftsplazierungen drei erste und ein zweiter Platz errungen. In den Einzeldisziplinen waren es zwei erste, zwei zweite und zwei dritte Plätze. Das wiederum heißt, die Mädchen und Jungen der Eilsleber Sektion waren die erfolgreich­sten Teilnehmer. Hinzu kamen noch die Kreismeistertitel von Gerhard Schöninger bei den Männern und Marlies Kupitz bei den Frauen.

 

 

Durch die gute und erweiterte Übungstätigkeit waren die Tur­ner auch bei den Bezirksmeisterschaften erfolgreich. Marlies Kupitz erreichte einen achtbaren 2. Platz und Gerhard Schö­ninger wurde in der Leistungsklasse III sogar Bezirksmeister.

Erstmals startete Gerhard Schöninger bei der Bezirksbestener­mittlung der "SV Lokomotive" in der Leistungsklasse II und belegte den 3. Platz.

Sektionsleiter in dieser Zeit war Werner Andrae.

1960 wurden auch erstmals Kreispokalwettkämpfe im Turnen durchgeführt. Im Sechskampf der Männer wurde Gerhard Schö­ninger Dritter und erreichte an den einzelnen Geräten drei erste Plätze. (Barren, Boden, Reck).

Der Vierkampf der Frauen wurde mit einem Doppelsieg für die Eilsleber Marianne Walbiner und Marlies Kupitz gefeiert.

Die guten Ergebnisse der Turner und Turnerinnen aus dem Jahre 1960 waren Ansporn für die nächsten Jahre. Viele Wett­kämpfe wurden ausgetragen. So z. B. 1961 die Bestenermittlung der "Sportvereinigung Lokomotive" in Blankenburg, Friedrich­Ludwig-Jahn-Gedächtnisturnen in Freyburg, Kreismeisterschaf­ten in Altenweddingen und Eilsleben. Aus 104 Mitgliedern be­stand die Sektion Turnen 1961.Der Kreispokal 1961 endete wieder mit großen Erfolgen. (Kinderleistungsklasse : 1.Pl. Vierkampf Kl.-Dieter Fuhrmann 36,95Punkte; 2.Pl.Eckhard Fink; 3.Pl. Helmut Tiede alle Lok Eilsleben) Im Männer-Sechskampf belegte Günter Lippner den 3.Platz. Gute Ergebnisse erzielten Eva Fänger 2.Platz und Christa Rätz 3.Platz bei der weiblichen Jugend(Vierkampf allgemene Klasse). Komplett in Lok-Hand blieb die weibliche Jugend Leistungsklasse. Hier belegte Rosemarie Schulz den 1.Platz.Zweite wurde Bärbel Treiber und 3. Brigitte Ulbricht. Marlis Kupitz 1. und Marianne Walbiner 2. komplettierten einen überragenden Erfolg der Lok-Turner.

 

Für seine guten Leistungen in der Betriebssportgemeinschaft wurde Werner Andrae mit einer Ehrennadel ausgezeichnet.

Die Bezirksbestenermittlung aller Lok-Sportgemein­schaften 1962 (wurden jedes Jahr durchgeführt) brachte wieder gu­te Plazierungen. Einen Vergleichskampf mit Niederndodeleben entschieden die Eilsleber klar zu ihren Gunsten.

Ende 1962 hatte die Sektion Turnen 123 Mitglieder, davon 101 Kinder.

1963 wurde ein Vergleichskampf mit Empor Wanzleben durchge­führt, den sowohl die Frauen als auch die Männer und Jugend­lichen von Eilsleben gewannen.

Bei den Kreispokalwettkämpfen 1964 dominierten bei den Männern Altenweddingen und bei den Frauen Eilsleben.

1965 - Von nun an fanden auch alle Jahre wieder Serienwettkämpfe und obligatorische Wettkämpfe statt.

Im Dezember wurden zwischen den Kreisen Wanzleben, Wolmirstedt, Haldensleben und Oschersleben ein Vergleichskampf der Kinder und Jugendlichen ausgetragen, den der Kreis Wanzleben in der Gesamtwertung mit acht 1. Plätzen,

sechs 2. Plätzen und drei 3. Plätzen für sich entscheiden konnte. Wesentlichen Anteil an diesem Sieg hatten auch die Turnerinnen und Turner unserer BSG "Lok. Ebenfalls im Dezember gewannen die Eilsleber Turner die FDGB-Kreispokale.

1966 - Die Sektion Turnen führte auch Vergleichskämpfe außer­halb des Bezirkes Magdeburg aus, so z. B. mit der BSG Stahl LES aus Leipzig.

Aus den Aufzeichnungen von Werner Andrae konnten wir einen Zeitabschnitt in der Geschichte des Turnsportes in unserer Gemeinde nachvollziehen.

Bis zur Gründung der SSG "Dynamo", zu der auch die Turner wechselten, war unsere Turnsektion sehr aktiv und erfolgreich.

 

Der Sport nach 1989

 

Im April 1988 trat der langjährige Vorsitzende,Walter Koschyk,aus persönlichen Gründen zurück Er trat aus dem Verein und dem damaligen DTSB aus. Helmut Raebsch übernahm die Geschäfte und wurde 1989 zum neuen Vositzenden gewählt.

So wie sich die Verhältnisse in der Politik und in der Wirtschaft nach der Wende 1989 und der Wiedervereinigung 1990 für uns "Ostdeutsche" veränderten, so gilt das auch für den Sport. Hatten die meisten Sportgemeinschaften zu DDR-Zeiten einen Trägerbetrieb, so sind sie heute auf Sponsoren angewiesen. Der BSG "Lokomotive" Eilsleben erging es nicht anders. Neue Begriffe wie Gemeinnützigkeit,Sponsoring,Werbung und Steuern mußten verinnerlicht und angewand werden.

Wie glücklich und froh waren die Eilsleber Sportler, als sie 1951 die Eisenbahn als Trägerbetrieb erhielten. Am 9. März 1991 feierte der Sportverein "Lokomotive" noch

sein 40jähriges Bestehen. Die zu dieser Zeit ca. 200 Mit­glieder arbeiteten in den Sektionen Fußball, Pferdesport, Gymnastik/Turnen und Volleyball.

Das ist nun alles Geschichte, denn 1992 entwickelte sich aus der BSG "Lokomotive" (da wir nicht mehr genügend Eisenbahner in unseren Reihen hatten,löste die Bahn die BSG Lokomotive Eilsleben auf)der Eilslebener Sportverein e. V. (ESV) zunächst mit vier Abteilungen:

Fußball, Gymnastik-Turnen, Volleyball und Kegeln.

Im März 1993 wurde die neue Satzung des Vereins beschlossen. Nun hieß es, auf eigenen Beinen zu stehen.

Als neuer Vorsitzender wurden 1994 Uwe Haberkorn und als sein Stellvertreter Ralf Siegel gewählt. Vorstandsmitglieder wurden: alle Abteilungsleiter, Fred Jakobs, Klaus Polzin, Victor Jekal, Erhard Preuß und Günther Lippner . Als Abteilungsleiter Fußball agierte Thorsten Reetz, Kassiererin und Schriftführerin wurde Ines Lehmann, für die Sponsorenarbeit zeichnete Wolfgang Dommes verantwortlich und für den Nachwuchs Michael Nolte.

Als Abteilungsleiter wurden aktiv: Klaus-Dieter Fuhrmann (Volleyball), Steffi Cynybulk (Schwimmen), Rüdiger Lübke (Kegeln), Ines Lehmann (Gymnastik), Ralf Surm (Badminton).

Ehrenamtliche Trainer im Nachwuchsbereich wurden Peter Kalitzki, Ulf Pinkernelle, Michael Nolte, Dirk Reinsdorf, Thomas Salomon, Wolfgang Friese und Dietmar Wrobel.

Der Verein zählte derzeit 234 Mitglieder.

Die Saison 1993/1994 endete besonders für die Fußballer sehr erfolgreich. Die 1. Herren wurde Kreismeister und stieg in die Bördeliga auf, die D-Jugend wurde ungeschlagen Kreismeister.

Ihre Trainer waren Ulf Pinkernelle und Hans-Werner Miehe.

Mit einem umfangreichen Programm wurde im Sommer 1994 das erste große Sportfest des ESV gefeiert.

 

1995 wurde ein neues Gerätehaus zwischen den Wällen auf dem Sportplatz fertiggestellt.

Durch ABM-Maßnahmen konnten eine Vorhaben umgesetzt werden.Unter anderm bekam der Zuschauerwall mehrere Sitzplatzreihen und konnte gepflastert werden

Zwischen der Gemeinde und dem Eilslebener SV wurde für das Sportplatzgelände ein Nutzungsvertrag (Nutzung und Pflege) abgeschlossen .Zu dieser Zeit ein Novum im Kreis.

Zur 850-Jahrfeier stieg am 17.06.1995 auf dem ESV Gelände die SAW-Party (Radio SAW).

Auch 1995 wurde die Abteilung Tischtennis wieder zum Leben erweckt.

Im August 1996 schaffte sich der ESV einen VW-Bus an. Finanziert wurde der Bus

durch Werbeschilder am Fahrzeug . Nun konnten mehr Kinder und Jugendliche zu ihren Wettkämpfen transportiert werden.

 

Beim vom Regen geprägten Vereinsfest 1996 fand im Juli die erste "Eilsleber Fußballnacht" mit Straßenmannschaften statt. Es siegte das "Könneke-Theken-Team".

Zum Sportfest im Juli 1997gab der gerade in die Bundesliga aufgestiegene VfL Wolfsburg seine Visitenkarte zu einem Freundschaftsspiel ab.

 

1998 wurde eine neue, große Sporthalle eingeweiht. Für den ESV ein Geschenk. Die Mitgliederzahlen stiegen durch größer Gruppen wie Gymnastik, Tischtennis,Volleyball und neue Sportarten wie Badminton, Karate und endlich wieder Handball. Eine komplette Frauenmannschaft fand den Weg zum ESV.Jetzt entwickelte sich auch der Handball-Nachwuchs. Recht erfolgreich aber leider nur im weiblichen Bereich. Als die ersten Schwierigkeiten auftraten ließen die Übungsleiter alles fallen.Trotz Bemühungen fand der Vorstand keine fähigen,neuen Übungsleiter

und somit verabschiedete sich 2012 der Handballsport wieder aus Eilsleben.

Im November 1999 mußte leider die Abteilung Schwimmen aufgelöst werden.

Eine neue ABM-Stelle (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) versetzte uns 2000 in die Lage, eine

Eltern-Kind-Turngruppe aufzubauen. Ines Geiger, Jaqueline Conradi,Steffi Bockwoldt und zur Aushilfe einige Muttis waren die Übungsleiterinnen. Seit 2 Jahren leitet Isabel Heidemann diese Gruppe.

Das Sportfest 2000 (30.6.-2.07.) wurde mit dem Konzert der Kult-Band “City” gekrönt

2002 gründete der ESV die Abteilung Kegeln. Eine bis heute sehr erfolgreiche Sportgruppe mit einem Wettkampf und Freizeitbereich.

Am 25.08.2003 trat überraschend der Vorsitzende Uwe Haberkorn zurück.

Noch im Herbst wählte der Vorstand Klaus-Dieter Fuhrmann zum neuen Vorsitzenden.

Durch geringe Geburtenjahrgänge gezwungen,wurde 2004 mit Seehausen eine sehr erfolgreiche Spielgemeinschaft im Jugendbereich gegründet. Durch diverse Ungereimtheiten zerfiel dieser Verbund nach und nach.

Ganz erfreulich das sportliche Auftreten unserer Tichtennis-Abteilung.Im Spieljahr 2002/2003 stieg die 1.Mannschaft in die Bördekreisklasse auf. Die Mannschaft wurde Bördepokalsieger- Pokalsieger im Spielbezirk west.

Am 05.03. 2004 stieg der Sportlerball mit der Gruppe “PAN” doch das Interesse der Mitglieder war sehr gering.

Zum Sportfest am 19.06. 2004 stieg die SAW-Hitarena.

Die 1.Herrenmannschaft stieg 2004 ungeschlagen in die Landesklasse auf. Auch die Frauenfußballmannschaft des ESV wurde Kreismeister (2004).

Im Kegeln wurde 2004 Kreismeister der B-Damen, nahm an der Bezirksmeisterschaft teil und siegte auch dort .Bei der weiblichen Jugend A kegelte sich Ina Lübke zum Kreismeistertitel.

 

Im Januar 2005 ging die Angst um im ESV. Bei einer Steuerprüfung im Deutschen Haus fiel

eine Spendenquittung vom Sportfest in den 90ziger Jahren auf. Daraufhin bekamen wir im ESV

selbst eine Steuerprüfung. Mit Hinweisen zu falschem Handel und einer kleinen Nachzahlung kamen wir mit einem blauen Auge davon.

 

Am 02.+03.7.2005 beging der ESV sein 125 jähriges Bestehen.Zu einer Festveranstaltung und zu einem Frühschoppen lud der Verein in den Gasthof zur Eisenbahn ein.

Landrat Kannegießer und viele andere Gäste konnten sich mit dem Eilslebener SV und seiner Geschichte vertraut machen.

Im Kegel wurde Karin Lippner wieder Kreismeister bei den Seniorinnen und Ina Lübke errang den Bezirksmeistertitel.

Beim Tischtennis im Spieljahr 2004/2005 wurde die 1.Mannschaft Kreispokalsieger. Die 2. Mannschaft stieg in die 1. Bördekreisklasse auf.

Die 1.Mannschaft hat es in diesem Jahr geschafft und ist in die 2.Bezirksklasse Aufgestiegen.

 

2006 wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Das Kreisgericht Oschersleben erteilte die Auflage, unsere 1993 anerkannte Satzung zu überarbeiten. Es wurde mit Androhung von Strafe gearbeitet.

Den Mitgliedern wurde vom Vorsitzenden eine komplett neue Satzung vorgestellt und erläutert. Sie wurde angenommen. Notariell beglaubigt ist sie also ab 2006 gültig und beim Vereinsregistergericht in Stendal hinterlegt.

 

2006 kam ein Sponsorenvertrag mit der Fa. Expan zustande. Mit finanziellen Mitteln aus diesem Vertrag und beantragten Fördermitteln konnte das Sporthaus Rekonstruiert und modernisiert werden. Der Sportplatz bekam den Namen “Expan-Arena”.Kurze Zeit später wurde die Fa. Expan in Eilsleben geschlossen und der Sponsor damit wieder verloren.

 

Bei den Kreiseinzelmeisterschaften im Kegeln gab es mehrere Meister: Juniorinnen - Ina Lübke , Damen - Anke Maykopf , Damen A - Rosemarie Rabe, Damen B - Karin Lippner,

Senioren - Hans Georg König

 

Beim Badminton erreichte Thorben Reinhold beim Nord-Cup in Bardorf (Niedersachsen) den 1.Platz (2006).

Beim Fußball wurde 2006 die A-Jugend Kreismeister nachdem sie im Jahr zuvor aus der Landesklasse abgestiegen war. Die D-Jugend, auch eine Spielgemeinschaft, schaffte den Aufstieg. Hervorzuheben 2006 noch die Erfolge der F-Jugend.Unsere Kinder schafften das Double - wurden Kreismeister und Pokalsieger.

 

Kick-Boxen wurde 2006 eine neue Sportart im ESV.

 

2007 trat der ESV dem KSB Ohrekreis bei. Eine Maßnahme, die kurze Zeit später durch die Kreisgebietsreform,zur Mitgliedschaft im KSB Börde führte.

Im November 2007 versank unser Sportplatz unter Wassermassen. Durch Versiegelung oberhalb gelegener Flächen (Gewerbegebiet) sucht sich das Wasser neue Wege.

2007 fand das 1.Oktoberfest mit Brettis bunter Blasmusik statt. Dieser umbenannte Sportlerball

fand riesigen Zuspruch.

Unsere Fußball-Frauen machten einen mißlungenen Ausflug aufs Großfeld .

2007 ging man mit Wefensleben eine Spielgemeinschaft ein.

Kegel-Kreismeistermeister 2007/8 wurden im einzelnen: Juniorinnen - Ina Lübke ;

Damen A- Rosemarie Rabe ; Damen B- Karin Lippner ;und Senioren A- Peter Ulrich

Die 1. Mannschaft holte sich den Staffelsieg und stieg in die Kreisliga auf.

 

Beim Tischtennis ist die1. Mannschaft iim Jahr 2008 aus der Bezirksklasse abgestiegen und spielt jetzt in der Kreisoberliga Staffel B

Die 2.Mannschaft ist in der 1.Bördekreisklasse Staffel D Herbstmeister geworden und hat den Aufstieg in die Bördeliga geschafft.

Die Fußball-B-Jugend wurde 2008 Kreismeister und schaffte den Aufstieg in die Landesliga.

Bei den Kreiseinzelmeisterschaften im Kegelngab es auch wieder Erfolge zu feiern.

So belegten bei den Damen A Sigrid Luick den 1.Platz , bei den Damen B Karin Lippner den 1.Platz und Ina Lübke erkegelte sich den Sieg bei den Juniorinnen.

 

2009 wurde eine neue Drainageleitung auf der Gegengerade gelegt.

Eng wurde es nach dem Saisonverlauf 2008/2009 für die 1.Herren im Fußball mit dem Erreichen der neuen Bördeliga.Die Leistungen reichten nicht.

Karate wurde eine neue Sportgruppe im ESV.

 

Auf Wunsch der Eilsleber Schützen,sie hatten ein Jubiläum, organisierte der ESV zu großen Teilen

Das Sport u. Schützenfest 2009.

Ein Tiefschlag für uns als Mitorganisatoren war der Diebstahl einer Abendkasse aus dem Sporthaus.In dieser Kasse war auch der Schlüssel eines geliehen Kühlfahrzeugs, der nicht wieder aufgetaucht ist.

 

2010 beging der Eilslebener SV sein 130-jähriges Bestehen. Mit Unterstützung durch die Bürgerstiftung wurde ein Sportfest mit Volksfest-Charakter organisiert.

Neben den sportlichen Höhepunkten waren die Tanzveranstaltung mit „Three 4 You“ einer Band aus dem Ruhrgebiet und der Frühschoppen mit den “Lappwaldmusikanten” die kulturellen Höhepunkte.

Ein Superergebniss erreichten bei den Kreiseinzelmeisterschaften des Bördekreises die Kegler.

Die Ergebnisse: Juniorinnen - Ina Lübke, Seniorinnen A- Sigrid Luick (ü 50), Seniorinnen

B- Karin Lippner (ü 60), Senioren A- 1. Rüdiger Lübke (ü50), 2. Peter Ulrich (ü50)

Herren - 2. Rüdiger Ulrich

 

Beim Nachwuchsfußball gibt es 2010 die Spielgemeinschaft Eilsleben,Seehausen Dreileben,Wormsdorf.

 

Sportfeste wurden Tradition mit vielen Gruppen,Bands,Clowns und Blasmusik zum Frühschoppen

20 Jahre nach der Neugründung 1992 zeugen zwei Zahlen von einer zielstrebigen und erfolgreichen Arbeit des Eilslebener Sportvereins. Er zählt über 400 Mitglieder in zehn Abteilungen.

Vorsitzende waren bisher Helmuth Raebsch(1989-1994 ; Uwe Haberkorn(1994-2002).

Klaus-Dieter Fuhrmann (2002 - 2015)

Seit 2015 ist Michael Nolte der Vorsitzende des ESV.

 

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Eine gesonderte Rolle im Eilsleber Sportgeschehen spielen die Reiterinnen und Reiter. Am 26. Oktober 1980 hatten sich einige begeisterte Pferdesportanhänger zusammengefunden und gründeten die Sektion Pferdesport, die der BSG Lokomotive angehörte.

Es war ein schwerer Beginn, der nur mit Unterstützung der LPG und des Gemeindeverbandes gelingen konnte. Kurzfristig wurden fünf Pferde angeschafft und ein Stall ausgebaut. Doch es fehlte ein geeigneter Reitplatz. Eigentlich bot sich dafür der ehemalige Schützenplatz an, doch den hatten die Bürger wegen der vor allem im Winter ungenügenden Müllabfuhr zu einer großen Müllkippe umfunktioniert. Vor allem mit Hilfe der LPG wurde mit großem Aufwand aus dem Abfallhaufen eine Anlage, auf der nicht nur trainiert werden sondern im Juni 1984 auch das erste Reit- und Springturnier stattfinden konnte. Sektionsleiter Manfred Engelmann und Übungsleiter Henning Decker begrüßten dazu Teilnehmer aus 29 Sektionen mit 159 Pferden in Eilsleben. Eine Frau hate sich um den Reitsport in Eilsleben besonders verdient gemacht und wurde dafür zum 20jährigen Bestehen auch ausgezeichnet: Ute Schoof, Übungsleiterin und Betreuerin.

Mit der Wende gab es auch für diese Sektion, inzwischen zu einer leistungsstarken Gemeinschaft geworden, einige Probleme bei der Umgestaltung. Die LPG wurde aufgelöst, Pferde und Stallanlagen mussten neue Eigentümer finden. Elf Pferde wurden von fast allen Stammreitern gekauft. 1992 löste sich die Abteilung vom Sportverein. Der Eilsleber Reitsport wurde als eigenständiger Verein registriert, Vereinsvorsitzender wurde Henning Decker.

Einen Höhepunkt gab es nach weiteren Turnieren im Hitzesommer 1995. Rund 500 Teilnehmer waren aus Ost und West nach Eilsleben gekommen, ein Jahr später zählte man 260 Reiter mit 300 Pferden.

 

                                                                                                                 Kl.-D.Fuhrmann